So läuft der Anbieterwechsel beim Internet
Der Wechsel des Internetanbieters ist deutlich einfacher als sein Ruf. Dank gesetzlicher Vorgaben (TKG-Novelle) sind Ausfallzeiten von mehr als einem Arbeitstag heute die absolute Ausnahme.
- Verfügbarkeit prüfen: Geben Sie Ihre Adresse im Vergleich ein. Wir zeigen Ihnen nur Tarife, die technisch bei Ihnen machbar sind.
- Tarif wählen & bestellen: Achten Sie auf den "Effektivpreis". Dieser verrechnet alle monatlichen Kosten mit einmaligen Boni und Gutschriften.
- Anbieterwechsel-Auftrag: Im Bestellprozess geben Sie an, dass Sie einen bestehenden Anschluss wechseln wollen. Ihr neuer Anbieter kündigt dann den alten Vertrag für Sie und portiert (übernimmt) Ihre Festnetznummer kostenlos.
Router: Mieten oder Kaufen?
Fast alle Anbieter bieten einen Miet-Router (z.B. FRITZ!Box) für 4-7 Euro im Monat an. Das ist bequem, weil Sie bei Defekten sofort Ersatz erhalten und immer aktuelle Firmware haben.
Rechenbeispiel: Über 24 Monate zahlen Sie bei 5€ Miete insgesamt 120€. Ein Kaufgerät kostet oft 150-200€. Langfristig (über 3-4 Jahre) lohnt sich der Kauf. Wer aber nach 2 Jahren vielleicht auf Glasfaser wechselt und dann ein neues Modem braucht, fährt mit der Miete oft flexibler.
Was sind "Junge Leute" und "Kombi-Vorteile"?
Achten Sie auf spezielle Rabatte:
- Young-Tarife: Für alle unter 28 Jahren gibt es oft Rabatte auf die Grundgebühr oder mehr Datenvolumen.
- Kombi-Vorteile: Wenn Sie Handy und Internet beim selben Anbieter haben (z.B. MagentaEINS oder GigaKombi), sparen Sie monatlich oft 5-10 Euro extra.
Finanz-Tipp
Ein günstiger Internetanschluss ist eine gute Basis. Doch auch bei anderen Fixkosten lässt sich sparen. Prüfen Sie Ihren Stromtarif im Stromvergleich oder schauen Sie, ob Sie bei Ihrer Bank noch Gebühren zahlen (Girokonto Vergleich).